Joh. Oertel - Saint Louis

Joh. Oertel - Saint Louis


Oertel Kristall

Oertel Kristall

 

Joh. Oertel Meisterglas ist der Markenname für exklusive Gläser, Pokale, Becher von unvergänglicher und unverwechselbarer Schönheit. Prunkstücke der festlich gedeckten Tafel. Seit 1869 dominiert Oertel die hohe handwerkliche Qualität, die künstlerische Kreativität und die individuelle Erfüllung aller Sonderwünsche wie Initialen, Wappendekors oder echte Goldätzkante.

 

Seit Beginn der Firmengeschichte schätzten weltweit Königs- und Fürstenhäuser, Prominente und Sammler die einmalige Handwerkskunst von Oertel, bis heute werden prachtvolle Paläste und Tafeln mit Objekten von Oertel geziert, die feinsten Gläser finden sich auf Staatsbanketten und offiziellen Veranstaltungen.

 

Es ist ein ästhetischer Hochgenuss, wenn in diesen kostbaren Gläsern ein edles Getränk schimmert, wenn sich das Licht vieltausendfach im kunstvollen, besonders aufwendigen Kelchschliff bricht und kleine flackernde Lichter auf die Tafel reflektiert.


Die handgefertigten Stücke von Oertel stehen nicht nur für außergewöhnliche zeitlose Schönheit, sondern verkörpern auch Symbolwerte wie Tradition, gehobene Tischkultur und stilvolles Ambiente.

 

Golddekor: 23 Karat Malerfeingold, handgemalt, von Hand mit Achat poliert.

Oertel Überfangglas

Oertel Überfangglas

Joh. Oertel Meisterglas ist der Markenname für exklusive Gläser, Pokale, Becher von unvergänglicher und unverwechselbarer Schönheit. Prunkstücke der festlich gedeckten Tafel. Seit 1869 dominiert Oertel die hohe handwerkliche Qualität, die künstlerische Kreativität und die individuelle Erfüllung aller Sonderwünsche wie Initialen, Wappendekors oder echte Goldätzkante.

Seit Beginn der Firmengeschichte schätzten weltweit Königs- und Fürstenhäuser, Prominente und Sammler die einmalige Handwerkskunst von Oertel, bis heute werden prachtvolle Paläste und Tafeln mit Objekten von Oertel geziert, die feinsten Gläser finden sich auf Staatsbanketten und offiziellen Veranstaltungen.

Verarbeitungsbeispiel Freundschaftsbecher:

Jeder Oertel Freundschaftsbecher ist aus mundgeblasenem, hochwertigen Kristallglas. Meisterhände haben aus dem kobaltblauen Überfang in drei aufwändigen Arbeitsschritten 12 Felder eingeschliffen.

Der Schliff - eine unübertroffene Leistung in Präzision und Brillianz. Die Grundierung der Felder mit weißer Emailfarbe wurde bei 520 Grad eingebrannt. Künstlerhände malen dann mit viel Liebe zum Detail die Motive auf das Glas. Die bezaubernde Miniaturmalerei mit speziellen, lebendigen Oertel-Farben ist eine Leistung, die großes Talent und jahrelange Übung erfordert. Und selbstverständlich intensives Einfühlungsvermögen in die Welt der Natur.

Mundrand und Leisten der Felder vergoldet der Künstler mit einer 23karätigen Auflage. Zwischen den Mal- bzw. Vergoldungsphasen werden Emaile-Faben und das Gold immer wieder neu eingebrannt.

Zum Schluss poliert der Meister mit Achatsteinen und Blutsteinen äußerst sorgfältig die Golddekoration auf Hochglanz. Drei Monate sind seit dem ersten Schliff vergangen.

Oertel Schwarzlotmalerei

Oertel Schwarzlotmalerei

 

Die frühen Zeugnisse der Schwarzlotmalerei finden wir in Frankreich, zurückreichend bis in das 10. Jahrhundert. Lange gab es keine andere schmelzbare, d.h. einbrennbare Glasfarbe, die mit dem Pinsel auftragbar war. Damals wurden mit Schwarzlot vorwiegend Kirchenfenster bemalt und schattiert. Ab dem 15. Jahrhundert begann man auch Hohlglas zu bemalen, und zwar zunächst in Venedig.

 

Erst im 17. Jahrhundert findet man die Schwarzlotmalerei in Deutschland. Ein hervorragender Künstler war Johannes Schaper aus Nürnberg. Charakteristisch für Schaper sind Wappengläser, die durch umlaufende Landschaften seine besondere Begabung in der Schilderung von atmosphärischen Nuancen und Perspektiven verraten. Besonders reizvoll sind auch die Darstellungen der Figuren der italienischen Comedia dell´arte.

 

Ein anderer bekannter Glasmaler, der Schwarzlot benutzte, war Ignaz Preissler aus Böhmen. Er bevorzugte ornamentale Motive in Verbindung mit dekorativer Chinoiserie. Im Gegensatz zu Schaper verwendete Preissler kunstvoll facettengeschliffene Gläser für seine Malerei.
 

Die Schwarzlotmalerei der Fa. Joh. Oertel wurde hauptsächlich von dem Glasmaler Erwin Oppitz entwickelt. Er bevorzugte wie Preissler ornamentale Dekors. Mit Schwarzlot zu malen stellt höchste Anforderungen an das Können des Malers, denn trotz der eintönig schwarzen Farbe sollen die Motive lebendig und anmutig wirken. Diese einmalige Wirkung entsteht durch eine besondere Technik der Pinselführung und zusätzlichen noch durch feine Nadelradierung. Bei der Entwicklung der Motive wurde besonders darauf geachtet, dass sie sich harmonisch mit dem kostbaren Schliff zu einem außergewöhnlichen Kunstglas verbinden.

 

Schwarzlotmalereien waren früher leicht vergängliche Kunstwerke, und heute müssen Glasrestauratoren viel Mühe zur Erhaltung alter Stücke aufwenden. Das Schwarz- oder Silberlot war ehemals eine Mischung aus Kupferoxid, Eisenoxid und Braunstein. Heute verwendet man stattdessen Emailfarbe, die bei ca. 530 Grad eingebrannt wird. Die Malerei ist nach dem Einbrennen dann so haltbar, dass auch Sammlerstücke ohne Bedenken gespült werden können.